LEADER fördert sechs neue Projekte im Hunsrück mit fast 800.000 Euro

Zehn Anträge für LEADER-Vorhaben waren im Rahmen eines Förderaufrufes der LEADER-Aktionsgruppe (LAG) Hunsrück eingereicht worden. Trotz hoher Projektqualitäten reichten die zur Verfügung stehenden Mittel nur aus, damit die Mitglieder der LAG fünf davon bei einer Sitzung in Rhaunen für eine Bezuschussung auswählen konnten.

Durchgesetzt haben sich eine „Integrative Landfrauenküche“, die der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V. an seine in Kirchberg neu entstehende Geschäftsstelle anbauen wird und die von den Landfrauen im Rhein-Hunsrück-Kreis mit viel Leben gefüllt werden soll. Ganz neu ist die Idee von Claus Hensen aus Ohlweiler, der einen „Mobilen (Öko) Schlachthof“ entwickeln und in der Region einsetzen möchte. Als weiteres privates Projekt kann auch der Neubau eines „Hofladens an der Weitersbacher Mühle“ durch die Familie Müller-Lorenz gefördert werden. In der Ortsgemeinde Rhaunen wird nahe dem bereits renaturierten Rhaunelbach ein „Kommunikations- und Begegnungsraum“ entstehen, der Fördermittel erhält. Schließlich kommt auch ein „Elektro-Bürgerauto“ der Verbandsgemeinde Rhaunen in den Genuss von Mittel aus der LEADER-Förderung. Insgesamt können somit knapp 600.000 Euro an EU- und Landesmitteln im Hunsrück sinnvoll investiert werden.

Aus Bundesmitteln, namentlich dem Förderansatz „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“, kann der „Neubau eines multifunktionalen Raumes in der KiTa in Laubach mit rund 194.000 Euro bezuschusst werden.

Auch 2019 werden wieder Zuwendungsmittel bereit stehen, um innovative Projekte in der Region zu unterstützen.

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