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Mit digitalen Lösungen den Alltag auf dem Land verbessern

Die Initiative „Heimat 2.0“ geht wegen großer Resonanz in eine neue Runde: Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fördern auch in diesem Jahr digitale Lösungen zur Sicherung der Daseinsvorsorge in ländlich geprägten strukturschwachen Räumen – etwa in den Themenfeldern Gesundheit, Pflege, Nahversorgung, Kultur und Mobilität.

Für voraussichtlich sechs Modellvorhaben stehen jeweils zwischen 200.000 und 600.000 Euro zur Verfügung. Kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure sind eingeladen, ihre Bewerbung ab sofort bis zum 15. April 2021 beim BBSR einzureichen. Die neuen Projekte ergänzen die bereits im Jahr 2020 gestarteten zwölf Modellvorhaben der ersten Staffel.

Dr. Markus Eltges, Leiter des BBSR: „Wir brauchen mehr digitale Anwendungen zur Sicherung der Daseinsvorsorge auf dem Land, um den Alltag der Menschen zu verbessern. Die Bandbreite der Projekte aus der ersten Runde reicht von digitalen Gesundheits- und Pflegediensten über eine interaktive Fördermitteldatenbank, eine Web-App zum gemeinsamen Arbeiten an künstlerischen Projekten bis hin zu einem Online-Marktplatz für den Einzelhandel und Direktvermarkter vor Ort. Wir sind gespannt auf weitere gute Ideen und Projekte, die in anderen Regionen ohne größere Hemmnisse nachgeahmt werden können.“

„Heimat 2.0“ gehört zum Programm Region gestalten. Das BMI unterstützt damit Vorhaben mit spezieller Ausrichtung auf ländliche Räume. Ziel ist es, deutschlandweit gleichwertige Lebensverhältnisse zu fördern. Das BBSR bereitet die neuen Handlungsansätze für die Praxis auf und leitet daraus übertragbare Erkenntnisse für die Entwicklung ländlicher Räume ab.

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