LEADER 2000 bis 2006

Umsetzung des LEADER-Ansatzes im Hunsrück im Rahmen des Programmes LEADER+

Der LEADER-Ansatz der Europäischen Union wird bereits seit den frühen 1990er Jahren im Hunsrück umgesetzt. Seit 1996 (LEADER II) nimmt der Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück e. V. eine zentrale Rolle ein. Beim Regionalrat wurde nach dem Start des Programmes "LEADER+" die Geschäftsstelle der neu gegründeten Lokalen Aktionsgruppe Hunsrück untergebracht. Das Gebiet umfasste im Zeitraum von 2000 bis 2006 Teile der fünf Landkreise Bad Kreuznach, Bernkastel-Wittlich, Birkenfeld, Cochem-Zell und Rhein-Hunsrück-Kreis.

LEADER + war eine Gemeinschaftsaufgabe der Europäischen Union.

Gebietskulisse der LAG Hunsrück 2000 bis 2006

Leaderplus karte lag

21 Personen gehörten der LAG seinerzeit an. Sie wählten insgesamt 40 Einzelvorhaben für eine Förderung aus und leiteten rund 1,6 Mio. € an Mitteln der EU, ergänzt durch nationale Kofinanzierungsgelder, in die Projekte. Grundlage für die Förderung war die "Gebietsbezogene integrierte Entwicklungsstrategie mit Pilotcharakter". Darin waren fünf Handlungsfelder definiert:

Leaderplus handlungsfelder