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LEADER 2023-2029

Ab 1. Januar 2023 wollen wir die LEADER-Förderung im Hunsrück im neuen Förderzeitraum fortsetzen. Derzeit arbeiten wir an einer neuen "Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie (LILE)".

JETZT GILT ES! Alle Bürgerinnen und Bürger können mitwirken!

Dank der Unterstützung des LEADER-Programms der Europäischen Union konnten in den letzten Jahren zahlreiche kleine und größere Projekte in der Region umgesetzt werden. Nutznießer sind sowohl private als auch öffentliche Vorhaben. Von Großprojekten wie der „Geierlay“ über Kleinprojekten aus dem „Regionalbudget“ bis hin zu „Ehrenamtlichen Bürgerprojekten“ reichte die Palette.

Alle sieben Jahre erstellen die LEADER-Regionen ein neues strategisches Konzept. Dieses Konzept ist einerseits die Voraussetzung für zukünftige Projektförderungen. Andererseits hat die Region so die Möglichkeit, eine aktuelle, gemeinsam getragene Strategie zu erarbeiten, die wichtige Impulse für die zukünftige Entwicklung der Region geben soll. 

An drei Orten in der Region hatte jede Bürgerin und jeder Bürger die Chance, sich einzubringen. Die Mitmach-Veranstaltungen fanden statt in:

  • Di., 07.09.2021: Rheinböllen
  • Do., 09.09.2021: Kastellaun
  • Di., 14.09.2021: Gemünden

Die Workshops wurden vom Team des iFR Institut für Regionalmanagement begleitet und ausgewertet. 

Achim Kistner, Geschäftsführer der LAG und des Regionalrat wünschte sich  eine intensive Mitwirkung, die auch erfüllt wurde: „Informieren Sie sich über LEADER, bringen Sie Ihre Ideen zur zukünftigen Entwicklung der Hunsrück-Region ein! Den Themen sind dabei keine Grenzen gesetzt –für die LEADER-Strategie zählt ein umfassender Blick auf die Region: Grundversorgung, Mobilität, wirtschaftliche Entwicklung, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, Klimawandel, Ehrenamt, Kinder und Jugendliche, Fachkräfte, Gesundheit, regionale Identität und Kultur sind dabei nur einige Stichworte.“

Was die Ergebnisse der Workshops sind, können Sie hier nachlesen:

Für weitere Ideen und Anregungen finden Sie hier eine "Pinnwand"! LEADER lebt vom Mitmachen - wir freuen uns auf Ihre Hinweise!

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Tel.: 06761/ 96442-0

Ich finde die nachhaltigeren Einkaufsmöglichkeiten toll und sehe da noch Bedarf, dass in der Richtung weiter unterstützt wird.

Weinheimer, Lina - Freitag, 24. September 2021

Liebe LAG, vielen Dank für die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in diesen Prozess. Immer wieder erlebe ich Situationen, in denen Menschen gute Ideen haben und bestimmt in ihrem Lebensumfeld tolle Verbesserungen initiieren können. Doch nach der Idee kommen so viele Fragen - und dann hören die meisten Menschen schon auf darüber nachzudenken. Ich wünsche mir, dass die administrativen Strukturen für die Umsetzung von Ideen im "Bottom-Up-Prinzip" einfacher und transparenter sind. Was kläre ich bei der Ortsgemeinde, was bei der Verbandsgemeinde, was macht die Kreiverwaltung? Von Geld, Recht, Haftung über Versicherung - mehr Multiplikatoren auf bürgernaher Ebene sollten diese Infos haben und weitertragen. Wie kann man das in der Region hinbekommen? Gibt es Best-Practise-Beispiele und/oder erfahrene Multiplikatoren, die vor Ort die Initiativen stärken und "Aufklärungsarbeit" über all die Fragen leisten? Ich freue mich auf die neue Förderperiode und viele tolle Projekte.

Weinheimer, Lina - Freitag, 24. September 2021

Hallo LEADER-Team, ich habe am Di, 14.09. beim Workshop in Gemünden teilgenommen. Nach einer solchen Veranstaltung macht man sich noch ein paar Gedanken und so möchte ich hier nochmal folgendes Anmerken. 1. Bei allen Zukunftsideen (Klimaschutz, Jugend, Alterswohnen,....) sollte immer auch das "Alte" - egal ob Bauten, Handwerk, Traditionen...- bewahrt werden. Z.Zt. ist das große Thema Ortskernentwicklung, d.h. alte Häuser abreißen, Baulücken durch Neubauten schließen. Dadurch geht viel "Altes" verloren. Wie z. B. in Simmern zu sehen. Das wunderschöne bäuerliche Anwesen am Simmerbach, das sich geradezu zu einem wunderschönen Freizeit- und Regenerationsziel für Jung und Alt, Einheimische und Touristen mitten in der Stadt eignet, soll ersetzt werden durch eine moderne monotone Wohnanlage....... 2. ein Punkt war der flexiblere Öffentliche Nahverkehr. Hierzu möchte ich ergänzen, dass eine bessere Anbindung an die Regionen Bingen - Mainz - Frankfurt und Koblenz - Köln ebenfalls sehr wünschenswert wäre. Dies würde sich m. M. nach positiv auswirken auf Arbeitsplätze, Pendler, Freizeit und Tourismus, Klimaschutz.... Es wäre toll, wenn viele Vorschläge in der nächsten Förderperiode Wirklichkeit würden! Liebe Grüße Annette Hein aus Riesweiler

Annette Hein - Sonntag, 19. September 2021

Wünschenswert wäre es, die Bürger+Bürgerinnen des RHK würden sich gemeinsam oder in den Gemeinden überlegen, was sind zukünftig attraktive, passende und nachhaltige Wohnformen für junge und alte Menschen in den Orten! Wer kann wie wohnen und wo - hier also auch besonders in den Ortskernen! Wie kann man sich freie Plätze z. B. teilen oder wie kann man diese gestalten, dass auch Andere davon einen Nutzen haben...Muss es Eigentum für ein Leben sein oder kann es "zurück gegeben" werden, wenn man nicht mehr lebt. Ich wünsche mir, dass dieser Prozess in den Orten gemeinsam angepackt wird!

Barbara Beicht - Donnerstag, 16. September 2021

Idee: Ein nachhaltiges "grünes" Industriegebiet, wo sich nur Unternehmen ansiedeln können/dürfen, die entsprechnde Voraussetzungen erfüllen (ökologische, soziale, gesellschaftliche Verantwortung, nachhaltiges Wirtschaften, Ressourceneffizienz etc. --> zu definieren), wo möglicherweise auch Bürogebäude / Cantine / Seminarräume etc.) gemeinsam genutzt werden, quasi ein Coworking für Unternehmen. Auch eine gemeinschafliche Betriebs-Kita wäre möglich. Dies könnte auch neue und innovative Start-ups anlocken.

Hannah Wagner - Mittwoch, 15. September 2021

Haben Sie Anregungen? Schicken Sie uns diese über das Kontaktfeld

LAG Hunsrück - Donnerstag, 20. Mai 2021